Man wundert sich. Aber es scheint einigen vermeintlich progressiven Tierrechtlern immer noch nicht in den Kopf gegangen zu sein, dass Charles Darwin das Leben auf ein biologisches Leben reduziert, indem es um das Überleben und die natürliche Selektion geht. Das heißt mit anderen Worten, was nichtmenschliche Tiere anbetrifft, sie leben im Sinne des evolutionären Existenzschemas nicht aus anderen, den Tier-Kulturen inhärenten Gründen. Darwin war kein insgeheimer Proponent von dem was sich später mal zu Tierrechten hätte entwickeln können. Die Tierrechtler, indem sie sich immer wieder gerne auf Darwins Thesen berufen, kommen selbst nicht zur einer tatsächlich befreienden Einsicht über Tiere und das Mensch-Tier Verhältnis.

Die Abrahamitischen Religionen und die meisten Religionen überhaupt haben dem Menschen ein trügerisches Podest über dem Fremden und den Tieren und der Natur errichtet. Weiter zurückliedend, die Wiege unserer Zivilisationen, die griechische und die römische Antike, legte den Grundstein für den homozentrischen Speziesismus.

Nun, Charles Darwin hat mit seiner naturwissenschafltichen Einsicht über das evolutionäre Seinskontinuum keinen ethischen Schritt mit einer politischen Konsequenz in Hinsicht auf das Tierreich bewältigt. Er hat lediglich die Welt des Schöpfergottes ausgetauscht mit dem prozesshaften Diktat des Kausalismus der Biologie.