Why veganism is or should be all-inclusive and multi-issued from all angles

Warum Veganismus all-inclusive und sowieso „multi-issued“ ist

Es bringt wohl kaum etwas als vegane Person den Konflikt zwischen Menschen in der Weise in den Vordergrund zu spielen, dass er zu etwas Unlösbarem wird. Veganismus ist ein konkreter und konstruktiver Ansatz die Dinge auf der Welt positiv mitzubeeinflussen, die an der Grenze des Menschseins liegen und die die Berührung vom Menschen mit seiner naturhaften Umwelt anbelangen. In diesem erweiterten Kontext würde das alleinige fokussieren auf den inner-menschlichen Konflikt als etwas Unlösbarem bedeuten, dass anderen Belangen (die über den Menschseins-Bezug hinausgehen) keine Priorität eingeräumt werden könnte, einfach weil die Lösungsfindungen immer von einem gemeinsamen Handeln der Menschen abhängig bleiben werden.

Will man die Ursachen des destruktiven Verhältnisses der Menschen zur naturhaften Welt klären, müssen die Probleme, die das Menschsein untereinander anbelangen in umfassenderen Herangehensweisen thematisiert werden. (Das heißt das Mensch-zu-Mensch-Sein korreliert mit der Erscheinungswelt der natürlichen Umwelt und ergibt ein trangulierbares Wertverhältnis.) Der Bezug den Menschen zu ihrer Umwelt einnehmen, ist an den Bezug gekoppelt, den ein Mensch zu anderen Menschen einnimmt, da das eigene Verständnis des Menschseins, innerhalb einer Kultur und in einer Gesellschaft, überhaupt maßgeblich die Sicht auf die Welt als ganzes bestimmt.

Was allerdings eine Gefahr ist, bei allem guten Willen alternative Wege als Mensch zu beschreiten, die sich besser mit der natürlichen und der tierischen Umwelt vertragen können, ist es, zu übersehen wo bereits bestehende innermenschliche Konflikt noch ein gemeinsames Hemmnis bilden in einer Suche nach umfassenderen Lösungen. Herrschende Mißstände sollten gemeinsam und zugleich gelöst werden, da Ursachen beider Problemfelder: das des Mensch-Mensch Verhältnisses und das des Verhältnisses des Menschen zu seiner Umwelt, an gesellschaftliche und politsche Probleme gebunden sind.

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Ein Kommentar

  1. Ja-el

    Das ist ein interessanter Gedanke. Gerade die zwischenmenschlichen Spannungsfelder hindern viele am Nachdenken über die Relevanz des Denkens und Handelns im Bezug auf Umwelt und im Bezug auf nichtmenschliche Tiere. Man ist derart mit den vermeintlich unlösbaren innermenschlichen Konflikten beschäftigt (das heißt mit den Konflikten von Menschen mit Menschen), dass neu aufgeworfene ethische Fragen sehr leicht drohen in den Hindergrund gerückt zu werden. Wobei aber gerade die Auseinandersetzungen mit Umweltfragen (die Möglichkeit die die enviromental studies eigentlich eröffnen) und eine ethisch-konstruktive Auseinandersetzung mit dem Thema nichtmenschliche Tiere und Speziesismus, Bezugspunkte herstellen können, die tatsächlich durch eine Triangulierung dieser Belange untereinander, neue Wege eröffnen.

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