I am they key, I am the crisis

Ich habe lang nicht mehr geschrieben auf meinen Blog.

Vielleicht erscheinen mir viele Gedanken die ich hierher tragen könnte zu relativ, um sie hier festzuhalten. Was mich nun bewegt doch in die Tasten zu greifen, ist die Frage nach der eigenen Verantwortlichkeit.

Mir fällt nicht bloß bei vielen meiner Freunde, sondern auch bei vielen Leuten generell auf, dass sie die Schuld immer lieber anderen zuweisen möchten, als sich damit auseinanderzusetzen, in wie weit sie selbst zu genau den Problemen beitragen, unter denen sie sogar selbst zu leiden haben.

Warum gibt es diesen Blindspot zwischen mir und der Welt?

Zum einen sehen wir oft die Zusammenhänge zwischen Dingen nicht. Zum anderen suchen wir die Ursachen in den großen Problemkomplexen, die aber allein die Spitze der Eisberge sind.

Wenn ICH die Welt verändern will, dann fragt sich WIE kann ich das tun, worauf kommt es an, was hindert mich am freien Handeln und Sprechen (!) und was verursacht welche Misären.

Ich glaube so individuell unsere Veränderungsvorschläge sind, einfach weil wir alle verschieden sind, so individuell sind auch die Gründe dafür, warum wir uns als Menschen allesamt gegenseitig blockieren … , aber dieser Punkt fällt uns nur auf, wenn wir uns klar darüber werden, dass sich in Beziehung mit der Welt zu setzten, als das ideale Lösungsscenario unserer Probleme aus individuell philosophischer Sicht betrachtet, bedeutet, dass diese Welt nicht aus einer menschlichen Superart besteht, die auf alles die bessere (verbale) Antwort weiß. Solange wir an unseren Kollektiv-Egoismen und den damit verbundenen Illusionen, die zumeist destruktiver Natur sind, festhalten, scheint als zögen wir alle an den gleichen Strängen und Stricken der Hoffnung und als blockierten uns nur „die da oben“ oder eine der Gruppen priviligierter Menschen.

Im Prinzip sind wir eigentlich alle ziemlich arrogant. Und ich nehme an, die von uns, die die echte Revolution vollzogen haben, nämlich diese urtypisch menschliche Arroganz zu verlieren, sind wahrscheinlich irgendwie verhindert durch einen Wust von anderen Menschen und deren Worten, Aktivitäten und derer Ignoranz.

Das System unter dem wir heute zu leiden haben, sind wir selsbt. Aber kaum einer bessert sich, sondern jeder tut so, als wäre er oder sie es nicht selbst der da mitmacht. Dieses Problem ist nicht banal. Die zugrunde liegende Haltung jeder zerstörerischen Handlung geht vom Einzelnen selbst aus. Hinter welchem Pretext wir uns auch verbergen mögen – es liegt an uns, ob wir die GANZE WELT (also nicht nur die Superart, den Superhuman und Supermenschen, oder eine menschliche Supergruppe und deren Perspektiven) umarmen oder uns selbst zum Schluss geistig nur noch inzüchten wollen.

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